Kühlmittelleckage in Tesla-Antriebseinheiten
Geschrieben: 10. Oktober 2025
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Dies betrifft sowohl Large Drive Units (LDUs) als auch Small Drive Units (SDUs) in Model S/X. Wenn ein internes Problem auftritt, repariert Tesla diese Einheiten nicht – die gesamte Baugruppe wird ersetzt. Eine defekte Model-S/X-Drive-Unit über ein Tesla-Servicecenter instandsetzen zu lassen, kann sehr teuer werden.
Kühlmittelleckagen entstehen durch den Verschleiß der Hauptrotordichtung. Mit zunehmendem Alter kann diese Dichtung Kühlmittel in den Motor eindringen lassen – eine bekannte Schwachstelle der Drive Unit. Die ersten betroffenen Teile sind die Rotorlager. Das Kühlmittel wäscht die Schmierung aus, was ein deutliches, hochfrequentes Heulen verursacht, das bei Beschleunigung lauter wird. Dies ist das früheste und auffälligste Anzeichen dafür, dass die Drive Unit gewartet werden muss.
Wenn das Leck weiter besteht, kann Kühlmittel den Stator erreichen und die Isolation beschädigen. Dies kann auf dem Tesla-Bildschirm Warnungen über Isolationsprobleme, reduzierte Leistung oder das Risiko eines Nicht-Neustarts auslösen. Die Performance fällt deutlich ab.
Da Tesla-Kühlmittel elektrisch leitfähig ist, kann eine ausreichende Menge im Motor einen Isolationsfehler verursachen – einen Kurzschluss zwischen dem Hochvoltsystem und Masse. Dies führt häufig zu zusätzlichen Warnungen, und das Fahrzeug kann sich selbst deaktivieren, um weiteren Schaden zu verhindern. Weiterzufahren kann Motor oder Inverter schwer beschädigen; Abschleppen wird dringend empfohlen.
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